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25. Feb. 2026

Warum menschzentrierte XR-Kennzahlen zählen

Bildrate, Latenz und Trackinggenauigkeit sind unverzichtbar — aber sie sagen nicht, ob eine XR-Anwendung für echte Menschen bedienbar, fesselnd und sicher ist.

Extended-Reality-Systeme werden häufig allein an ihrer technischen Leistung gemessen: Bildrate, Latenz, Trackinggenauigkeit. Diese Größen sind unverzichtbar, aber sie erklären nicht, ob eine Anwendung außerhalb des Labors tatsächlich bedienbar, fesselnd und sicher ist.

In unserer Forschung verbinden wir deshalb subjektive und objektive Messungen:

  • Subjektive Maße: standardisierte Fragebögen zu Quality of Experience (QoE), Bedienbarkeit, Präsenzerleben, Beanspruchung und Simulatorübelkeit.
  • Objektive Maße: Verhaltensprotokolle (Bearbeitungsdauer, Fehlerraten, Interaktionsspuren) sowie psychophysiologische Signale, etwa Herzratenvariabilität und Hautleitfähigkeit.

Dieser zusammengeführte Blick beantwortet praktische Fragen:

  1. Welche Interaktionstechnik trägt zugleich hohe Leistung und geringe kognitive Belastung?
  2. Wie stabil sind die Reaktionen der Nutzerinnen und Nutzer über verschiedene Kontexte hinweg — Lernen, Training, Digital Health?
  3. Welche Signale taugen in Längsschnittstudien als verlässlicher Ersatz für Erlebnisqualität?

In den nächsten Beiträgen berichte ich in kurzen Notizen aus der laufenden Arbeit an menschzentrierter XR-Evaluation und darüber, was sich daraus für den Entwurf künftiger immersiver Systeme ergibt.

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