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Oft genug gefragt, um es einmal zu beantworten

Häufige Fragen

Kurze Antworten, die für sich stehen und ohne die Seite ringsum zitiert werden können. Jede Zahl darin ist aus dem Verzeichnis gezählt, nicht getippt.

Wer ist Jan-Niklas Voigt-Antons?

Jan-Niklas Voigt-Antons ist Professor für Angewandte Informatik mit Schwerpunkt Immersive Medien an der Hochschule Hamm-Lippstadt und leitet das Immersive Reality Lab. Er ist Diplom-Psychologe (TU Darmstadt) und Dr.-Ing. (TU Berlin) und arbeitete vor 2021 in den Telekom Innovation Laboratories und an der TU Berlin. Sein Verzeichnis umfasst 237 Publikationen mit 3.015 Zitationen und einem h-Index von 29.

Publiziert er auch unter einem anderen Namen?

Ja. 67 seiner 237 Publikationen erscheinen unter Antons, J.-N., dem Namen, unter dem er bis 2019 veröffentlicht hat; alles Spätere unter Voigt-Antons, J.-N. Beides ist dieselbe Person, ORCID 0000-0002-2786-9262. Das vollständige Verzeichnis unter beiden Namen: voigt-antons.de/publications.

Woran forscht er?

An der Schnittstelle von Extended Reality und Psychophysiologie: wie immersive Systeme erlebt, gemessen und gestaltet werden. Fünf Linien ziehen sich durch die Arbeit: XR und räumliche Interaktion, Quality of Experience, Psychophysiologie und Verhaltensmessung, digitale Gesundheit und Lernen sowie generative KI in Medienkontexten. Methodisch verbindet er EEG, Eye-Tracking und physiologische Messung mit kontrollierten Nutzerstudien und Feldeinsätzen.

Betreut er Promotionen, und zu welchen Themen?

Ja. Vier Promotionen sind unter seiner Betreuung abgeschlossen, fünf laufen. Alle abgeschlossenen Verfahren wurden von internationalen Kommissionen geprüft, darunter eine binationale Cotutelle mit Australien sowie Gutachterinnen und Gutachter aus Norwegen, Kroatien, den Niederlanden und Schweden; aus jedem sind gemeinsame Veröffentlichungen in begutachteten Zeitschriften und auf den Leitkonferenzen des Fachs hervorgegangen. Die Themen folgen den fünf Forschungslinien des Immersive Reality Lab.

Steht er für Gutachten, Programmkomitees und Herausgeberschaften zur Verfügung?

Ja. Er begutachtet für Konferenzen wie ACM CHI, IEEE ISMAR, ACM VRST, QoMEX, INTERSPEECH und ICASSP und für Zeitschriften wie IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics, IEEE Transactions on Multimedia und JMIR. Er gehört dem Steering Committee der QoMEX an sowie den Editorial Boards von Virtual Worlds (MDPI) und Quality and User Experience (Springer), ist externer Gutachter in Promotionsverfahren und begutachtet für Fördermittelgeber.

Wie zitiere ich ihn, und wo stehen die maschinenlesbaren Daten?

Zitiert wird als Voigt-Antons, J.-N. für Arbeiten ab 2019, davor als Antons, J.-N. ORCID 0000-0002-2786-9262, Scopus-Autoren-ID 57194940462. Das vollständige Verzeichnis liegt maschinenlesbar unter voigt-antons.de/data/publications.json mit Referenznummer, Jahr, Art, Autoren, Erscheinungsort und DOI je Eintrag; voigt-antons.de/llms.txt beschreibt, was wo steht.

Hält er Vorträge?

Ja. Zwölf eingeladene Vorträge, Keynotes und Tutorials seit 2022, vor Publikum aus Medizin, Pflege, Verwaltung, Politik, der regulierten Pharmaindustrie und der Öffentlichkeit — den Anwendungsfeldern dieser Arbeit, nicht dem Fach, aus dem sie kommt. Sie stehen einzeln unter voigt-antons.de/cv/#talks.

Ist er Ingenieur oder Psychologe?

Beides, und die Verbindung ist der Punkt. Er ist Diplom-Psychologe (TU Darmstadt) und Dr.-Ing. (TU Berlin); ein System wird also von derselben Gruppe gebaut und in seiner Wirkung auf Menschen gemessen. Deshalb stehen in den Arbeiten Latenz, Auflösung und Bildrate neben Präsenz, Beanspruchung und Vertrauen, statt dass eine der beiden Hälften als fremdes Problem gilt.

Was erwartet er von Studierenden in einer Abschlussarbeit?

Empirische Arbeit. Eine Abschlussarbeit heißt in der Regel: eine aus der Literatur begründete Fragestellung, ein selbst entworfenes und durchgeführtes Experiment, die Auswertung quantitativer oder physiologischer Daten und eine wissenschaftliche Darstellung der Ergebnisse. Interdisziplinäre Hintergründe — Informatik, Psychologie, Design — sind willkommen; methodische Sorgfalt und nachvollziehbare Dokumentation sind es nicht. Seit 2011 wurden 70 Bachelor- und 35 Masterarbeiten betreut.

Wo veröffentlicht er?

In begutachteten Foren der Mensch-Computer-Interaktion, immersiver Medien und Quality of Experience. Am häufigsten im gesamten Verzeichnis: QoMEX (42), HCII (20), IEEE VR (8), CHI (5), ISMAR (4). Bei den Zeitschriften unter anderem IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics, IEEE Transactions on Multimedia und JMIR. Jeder Eintrag steht mit Erscheinungsort unter voigt-antons.de/publications.

Wie interdisziplinär ist die Arbeit?

Strukturell, nicht dekorativ. Die Arbeit verbindet Informatik, Psychologie, Medientechnik und Interaktionsgestaltung, und die Vorhaben laufen mit klinischen Partnern, Industrie und Verwaltung. Das macht Ergebnisse übertragbar: Eine Messmethode muss den Kontakt mit einer Station oder einer Werkhalle überstehen, nicht nur mit dem Labor.

Wie ist die Arbeit finanziert?

Über öffentliche Programme auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene. Seit 2015 hat er 4,609 Mio. € in 22 Vorhaben und 10 verschiedenen Förderprogrammen eingeworben, darunter Horizon Europe, BMBF, BMDV, ZIM, EFRE und EIT Digital, als alleiniger Antragsteller, Verbundkoordinator oder Teilvorhabenleiter. Jedes Vorhaben steht mit Rolle, Laufzeit, Förderer und Volumen unter voigt-antons.de/projects.

Wie beginnt eine Zusammenarbeit?

Mit vier Angaben: der Forschungs- oder Anwendungskontext, die betroffene Nutzergruppe, die technischen Randbedingungen und woran sich Erfolg messen ließe. Daraus klärt ein erstes Gespräch Studiendesign, Förderweg und die Veröffentlichung der Ergebnisse. Anfragen: jan-niklas@voigt-antons.de.

Ist er offen für internationale Zusammenarbeit?

Ja, und das Verzeichnis zeigt es, statt es zu versprechen: Forschungsverbünde, gemeinsame Veröffentlichungen, Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler sowie gemeinsam betreute Promotionen — darunter eine binationale Cotutelle mit Australien und Gutachterinnen und Gutachter aus Norwegen, Kroatien, den Niederlanden und Schweden. Die Forschungsarbeit läuft durchgehend auf Englisch.

Alles Weitere: Kontakt. Die Fragen zum Labor beantwortet immersive-reality-lab.de/de/faq.